Installation Künstlerwerkstatt Lothringerstraße, München 1998

In einer Wiederaufnahme der Arbeit "Der Schilderpark" hat es mich gereizt, die Komplexität der Struktur der Kunst in der Form einer räumlichen Anordnung idealtypisch zu rekonstruieren. Man mag es als Analogie zu der Struktur und ihrer Logik lesen, mit der sich etwa in einem Hirn oder auch in einem Diskussionszusammenhang eine Vorstellung von Kunst als System bildet. Die Betrachter bewegen sich hier zwischen den einzelnen Marken, ohne alle gleichzeitig überblicken zu können. Je nach Perspektive und Vorgeschichte stehen einige Aspekte im Vorder- andere im Hintergrund. Je nach "Leserichtung" läßt sich dabei immer wieder Neues entdecken; &endash; ein Effekt der Serien, die das diskursive"Subjekt" mit ihren verschiedenen Kombinationen der einzelnen "Daten" in unvorhersehbare kognitive Aktivität versetzen.

 

Auswahl von Motiven

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